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Verantwortlich:

Ärztlicher Mitarbeiter:

Ambulanz für Epilepsie

Unsere Ziele

Epilepsien zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Für Betroffene ergeben sich nicht nur körperliche, sondern auch seelische und erhebliche soziale Auswirkungen. Mit dem Angebot unserer Epilepsie-Spezialsprechstunde möchten wir ein verlässlicher Partner zur Unterstützung der niedergelassenen neurologischen Kollegen sein. Durch eine präzise Erhebung der Vorgeschichte und geeignete Untersuchungen helfen wir bei der Einordnung des Epilepsie-Syndroms und der Abgrenzung zu anderen anfallsartig auftretenden Störungen. Durch Auswahl der am besten geeigneten Behandlung (medikamentös oder operativ) soll es mindestens zur Reduktion der Häufigkeit und Schwere von Anfällen kommen. Darüber hinaus beraten wir im Hinblick auf eventuelle Notfallmaßnahmen und vorbeugende Maßnahmen im Bereich der Lebensführung. Ziel aller Maßnahmen ist eine Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. 

Terminvereinbarung

Frau Bonic  Mo - Do ab 13:30
Telefon:      0931-201-23768


Rezeptanforderung: NI_amb@ukw.de

Was soll ich in die Ambulanz mitbringen?

  • eine Überweisung Ihres behandelnden Neurologen
  • alle relevanten ärztlichen Vorberichte
  • möglichst einen Anfallskalender mit Aufzeichnung der Anfallsform und –häufigkeit in der letzten Zeit
  • ggf. Videoaufnahmen des Anfalls
  • möglichst genaue Informationen über in der Vergangenheit und aktuell eingenommene Medikamente
  • ggf. CT- oder MR-Aufnahmen des Kopfes
    (am besten auf CD-ROM)
  • eventuell einen Merkzettel mit Ihren persönlichen Fragen

Unser Angebot

Am Anfang stehen das ausführliche persönliche Gespräch und die neurologische Untersuchung. An technischer Zusatzdiagnostik stehen uns digitale EEG-Geräte für Kurz- und Langzeitaufzeichnungen inklusive Video-Monitoring sowie das gesamte Spektrum etablierter neuroradiologischer Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Auf dieser Basis empfehlen wir einen medikamentösen Therapieplan, dessen Hauptziel eine langfristige Verbesserung Ihrer Lebensqualität darstellt. Sollte sich keine befriedigende medikamentöse Einstellung erzielen lassen, prüfen wir die Indikation für die Überweisung an ein epilepsiechirurgisches Zentrum und vermitteln gegebenenfalls den Kontakt.

Unser weiteres Beratungsangebot umfasst unter anderem folgende Bereiche:

  • Erste-Hilfe-Maßnahmen bei epileptischen Anfällen
  • Vorbeugende Verhaltensweisen, d. h. nicht-medikamentöse Anfallsvorbeugung
    (z. B. in den Bereichen Ernährung, Schlaf, etc.)
  • Arbeitsleben
  • Fahrtauglichkeit
  • Aufklärung über das Krankheitsbild zur Verminderung von Vorbehalten in Familie und sozialem Umfeld
  • Kontaktvermittlung zu weiteren Anlaufstellen

Kooperationen

In klinischen Fragen besteht ein enger Austausch mit der Oxford Epilepsy Research Group (Dr. Arjune Sen), in grundlagenwissenschaftlichen Belangen mit Prof. Rüdiger Köhling (Institut für Physiologie, Universität Rostock), Dr. Karri Lämsä (Neuropharmocology, University of Oxford) und Dr.  Joseph Raimondo (University of Cape Town).