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Verantwortlich:

Ärztliche Mitarbeiter:

Motoneuronerkrankungen

Unsere Ziele

Unsere Spezialsprechstunde für Motoneuronerkrankungen ist Teil des Neuromuskulären Zentrums der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM). Wir bieten hier umfassende Unterstützung bei der manchmal nicht einfachen Diagnosestellung. Darüber hinaus vermitteln wir im Rahmen einer langfristigen Mitbetreuung als Partner niedergelassener Neurologen Zugang zu allen verfügbaren Therapien und auf Wunsch auch zu psychosozialer Beratung.

Terminvereinbarung

Frau Bonic  Mo - Do ab 13:30
Telefon:      0931-201-23768


Rezeptanforderung: NI_amb@ukw.de

Behandelte Erkrankungen

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die spinale Muskelatrophie und die spastische Spinalparalyse sind degenerative Erkrankungen der motorischen Nervenzellen. Diese Erkrankungen führen zu einem Abbauprozess der motorischen Nervenzellen, die sich im Gehirn und Rückenmark befinden. Dadurch kann es zu Lähmungen, Muskelabbau und erhöhter Muskelspannung (Spastik) kommen. Lähmungen können auch die Muskulatur von Mund, Rachen und Rumpfwand betreffen, so dass Sprechen, Schlucken und Atmung beeinträchtigt werden.

Therapeutisches Angebot

Leider gibt es noch keine Therapie, die Motoneuronerkrankungen heilen kann. In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung den Verlauf der Erkrankung verzögern. Der symptomatischen Therapie von Lähmungen, Schluck-, Sprech- und Atemstörungen kommt eine wichtige Rolle zu. Neben medikamentösen Maßnahmen sind Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie notwendig, die ambulant durchgeführt werden können. Im Rahmen des Muskelzentrums der DGM ist kostenfreie ergotherapeutische und psychosoziale Beratung verfügbar. Beratung und Therapie der Patientinnen und Patienten erfolgen in enger Abstimmung mit den Mitarbeitenden der DGM.

Wissenschaftliche Forschung

Enge Zusammenarbeiten im wissenschaftlichen Bereich bestehen mit dem Institut für Klinische Neurobiologie, das Grundlagenforschung im Bereich der Motoneuronerkrankungen durchführt, sowie mit dem Institut für Humangenetik und dem Institut für Psychologie I der Universität Würzburg.