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Verantwortlich:

Mitarbeiterinnen:

Polyneuropathiesprechstunde

Unsere Ziele

Polyneuropathien (PNP) sind häufige Erkrankungen, die aus sehr verschiedenen Gründen auftreten können. PNP können durch motorische, sensible und autonome Störungen sowie Schmerzen zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität führen.
In unserer PNP-Sprechstunde behandeln wir Patienten mit PNP unterschiedlicher Ursache. Wir stehen ärztlichen Kollegen und Patienten bei der diagnostischen Einordnung der PNP zur Verfügung und erstellen Behandlungsvorschläge.
Es geht uns darum die Ursache der PNP so genau wie möglich festzustellen und zu diesem Zweck ggf. noch notwendige Untersuchungen zu veranlassen. Zudem beraten wir Patienten hinsichtlich aktueller medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapiealternativen.

Die PNP-Sprechstunde findet immer mittwochs ab 8.30 Uhr statt.

Terminvereinbarung

Frau Bonic  Mo - Do ab 13:30
Telefon:      0931-201-23768


Rezeptanforderung: NI_amb@ukw.de

Was sollten Sie in die PNP-Sprechstunde mitbringen?

  • alle relevanten bisherigen ärztlichen Unterlagen (Arztbriefe) und Bildmaterial (z.B. CT, MRT; vorzugsweise auf CD)
  • eine Liste mit den bislang eingenommenen Medikamenten mit Namen des Präparats, Dosis und Einnahmedauer, sowie nach Möglichkeit Angaben zum Effekt bzw. zu Nebenwirkungen
  • eine Liste mit den aktuell eingenommenen Medikamenten mit Namen des Präparats, Dosis und Einnahmedauer
  • eine Liste aller bisher durchgeführten nicht-medikamentösen Behandlungsmaßnahmen
  • falls Sie im Rahmen der PNP an Schmerzen leiden auch ein ausgefülltes Schmerztagebuch (falls Sie nicht bereits ein Schmerztagebuch führen können Sie hier ein Exemplar finden)

Behandelte Erkrankungen

Wir untersuchen und behandeln Patienten mit PNP aller Ursachen.
Zu typischen PNP gehören z.B.

  • diabetische PNP,
  • chronisch-inflammatorische demyelinisierende PNP (CIDP),
  • vaskulitische PNP oder die Small fiber Neuropathie.

Diagnostische Möglichkeiten

Mit allen Patienten führen wir zunächst ein ausführliches ärztliches Gespräch, und alle Patienten werden neurologisch untersucht.

Unsere diagnostischen Möglichkeiten beinhalten neben den üblichen neurologischen Verfahren wie elektrophysiologische Messungen peripherer Nerven und Blutuntersuchungen auch die quantitative sensorische Testung (QST) und die Analyse der Nervenfasern in der Hautbiopsie.

Bei speziellen Fragestellungen steht uns auch die Ableitung Schmerz-evozierter Potenziale zur Verfügung. Zudem entscheiden wir, ob zur weiteren Abklärung eine Nervenbiopsie notwendig ist und leiten diese ggf. in die Wege.
Eine Nervenbiopsie wird in unserer Klinik ausschließlich im Rahmen eines stationären Aufenthaltes durchgeführt.

Therapeutische Angebote

Zur Behandlung von PNP ihrer Symptome stehen medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren zur Verfügung. Wir beraten unsere Patienten stets nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens und der aktuellsten Behandlungsmöglichkeiten.

Selbsthilfe

Gerne beraten wir unsere Patienten auch über mögliche PNP-Selbsthilfegruppen in Würzburg und Umgebung.

Wissenschaftliche Forschung

Der Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Erforschung der Ursachen schmerzhafter und schmerzloser Polyneuropathien, der Small fiber Neuropathie und von muskuloskelettalen Schmerzen.

Zu diesen und weiteren Themen finden immer wieder Studien statt, über die wir potentielle Teilnehmer gern informieren. Zudem nehmen wir auch an nationalen und internationalen Behandlungsstudien teil, bei der die Wirksamkeit neuer Medikamente ausgetestet wird.