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Verantwortlich:

Ärztliche Mitarbeiter:

Schmerzsprechstunde

Unsere Ziele

Schmerzen gehören zu den Hauptursachen, warum sich Patienten beim Arzt vorstellen. Sie können zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. In der neurologischen Schmerzsprechstunde behandeln wir Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen, die durch eine Krankheit oder Verletzung des Nervensystems bedingt sind. Wir stehen ärztlichen Kollegen und Patienten bei der diagnostischen Einordnung solcher Schmerzen zur Verfügung und erstellen entsprechende Behandlungsvorschläge. Zudem beraten wir Patienten hinsichtlich aktueller medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapiealternativen.

Die Schmerzsprechstunde findet immer donnerstags ab 13 Uhr statt.

Terminvereinbarung

Frau Bonic  Mo - Do ab 13:30
Telefon:      0931-201-23768


Rezeptanforderung: NI_amb@ukw.de

Was sollten Sie in die Schmerzsprechstunde mitbringen?

  • alle relevanten bisherigen ärztlichen Unterlagen (Arztbriefe) und Bildmaterial (z.B. CT, MRT; vorzugsweise auf CD)
  • eine Liste mit den bislang eingenommenen Schmerzmedikamenten mit Namen des Präparats, Dosis und Einnahmedauer, sowie nach Möglichkeit Angaben zum Effekt bzw. zu Nebenwirkungen
  • eine Liste mit den aktuell eingenommenen Medikamenten mit Namen des Präparats, Dosis und Einnahmedauer
  • eine Liste aller bisher durchgeführten nicht-medikamentösen Behandlungsmaßnahmen
  • das ausgefüllte Schmerztagebuch (falls Sie nicht bereits ein Schmerztagebuch führen, können Sie über folgende Links ein Kopfschmerztagebuch und ein Tagebuch zu sonstigen Schmerzen finden)

Behandelte Erkrankungen

Wir untersuchen und behandeln Patienten, deren Schmerzen durch eine Erkrankung oder eine Verletzung im Nervensystem verursacht sind. Zu den typischen Erkrankungen gehören z.B. Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz u. a.), Gesichtsschmerzen (z. B. Trigeminusneuralgie), Polyneuropathien (z. B. diabetische Neuropathie), die Small-fiber-Neuropathie, Nerven-, Wurzel- oder Plexusverletzungen, das komplexe regionale Schmerzsyndrom und alle Störungen, die zu zentralen Schmerzen führen.

Diagnostische Möglichkeiten

Mit allen Patienten führen wir zunächst ein ausführliches ärztliches Gespräch, und alle Patienten werden neurologisch untersucht. Unsere diagnostischen Möglichkeiten beinhalten neben den üblichen neurologischen Verfahren wie elektrophysiologische Messungen peripherer Nerven  und Blutuntersuchungen auch die quantitative sensorische Testung (QST)  und die Analyse der Nervenfasern in der Hautbiopsie. Bei speziellen Fragestellungen steht uns auch die Ableitung Schmerz-evozierter Potenziale zur Verfügung.

Therapeutische Angebote

Zur Behandlung von Schmerzen stehen medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren zur Verfügung. Wir beraten unsere Patienten stets nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens und der aktuellsten Behandlungsmöglichkeiten.

Selbsthilfe

Gerne vermitteln wir auch Kontakt zu Schmerz-Selbsthilfegruppen in Würzburg und Umgebung.

Wissenschaftliche Forschung

Der Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Erforschung der Ursachen schmerzhafter und schmerzloser Polyneuropathien, der Small-fiber-Neuropathie und von muskuloskelettalen Schmerzen. Zu diesen und weiteren Themen finden immer wieder Studien statt, über die wir mögliche Teilnehmer gern informieren. Zudem nehmen wir auch an nationalen und internationalen Behandlungsstudien teil, bei denen die Wirksamkeit neuer Schmerzmedikamente ausgetestet wird.