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Verantwortlich:

Kooperation:
PD Dr.M. Abele-Horn, Institut für Hygiene

Mitarbeiter:
Ute Cholewa

Procalcitonin bei Infektionen des Zentralen Nervensystems

Die rasche und sichere Unterscheidung einer viralen von einer bakteriellen Meningoencephalitis in der Akutphase modifiziert die Behandlung maßgeblich und ist prognostisch mitentscheidend. In manchen Fällen gelingt diese Unterscheidung aufgrund von Anamnese, klinischem Befund, bildgebenden Befunden und Liquorbefunden aber nicht hinreichend sicher. Procalcitonin ist ein Marker für Entzündungen, der in Serum und Liquor bestimmt werden kann. Das Projekt untersucht den diagnostischen Stellenwert von Procalcitonin bei Entzündungen durch Viren, Bakterien und schwer anzüchtbaren Bakterien.

Procalcitonin bei Infektionen des Zentralen Nervensystems
Endgültige Erregerdiagnose: mykobakterium tuberculosis.

Ätiologisch nicht wegweisendes „buntes“ Bild der Liquorzytologie bei einer subakuten Meningoencephalitis. Auch Liquorzucker, -laktat und –eiweiß lagen nur grenzwertig außerhalb der Norm PCT +++.