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Neuropathien

Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf Verbesserung der Diagnostik aus Suralis- und Hautbiopsien durch innovative Methoden.
Verschiedene Methoden zur Diagnostik von Small Fiber Neuropathien (Hautbiopsien, Quantitativ sensorische Testung, QST; pain-related evoked potentials, PREP; quantitative Schweißbestimmung QSART, korneale konfokale Mikroskopie, CCM) werden in einer Studie vergleichend untersucht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Erforschung von entzündlichen und Immunneuropathien. Hier verwenden wir Spezial-Assays um Antikörper gegen Ranviersche Schnürringe zu detektieren.
Mehrere europäische Leitlinien zur Diagnostik und Therapie entzündlicher Neuropathien wurden unter Beteiligung der Arbeitsgruppe erstellt. Aus dem Vergleich von entzündlichen mit hereditären Neuropathien möchten wir weitere Rückschlüsse auf die Pathophysiolgoie gewinnen (CMT-NET).

Bei verschiedenen Neuropathien (hereditäre Neuropathien, axonale und demyelinisierende Läsionen, entzündliche Neuropathien) werden Ultraschall- und MRT-Untersuchungen des peripheren Nervensystems eingesetzt, um diese Schädigungen nicht-invasiv zu erfassen.
Im Rahmen des Fabry-Schwerpunkts der Medizinischen Klinik I (FAZIT) erfolgt die systematische Untersuchung von Patienten mit M. Fabry bezüglich einer Beteiligung des peripheren Nervensystems.

Zur Forschung im Bereich Motoneuronerkrankungen siehe (Motoneuronerkrankungen und Institut für Klinische Neurobiologie)

Aktuell werden folgende Projekte bearbeitet :

 

Bildbeispiele Polyneuropathie

Suralisbiopsien

Suralisbiopsie eines Patienten mit familiärer Amyloidneuropathie
Suralisbiopsie eines Patienten mit familiärer Amyloidneuropathie, Kongorotfärbung im polarisierten Licht.
Suralisbiopsie eines Patienten mit vaskulitischer Neuropathie
Suralisbiopsie eines Patienten mit vaskulitischer Neuropathie,T-Zell-Färbung